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Südamerika
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Feuerland
Chile / Argentinien: Porvenir - San Sebastian
Entlang am Meer, dann durch einsame, karge Landschaft mit Guanacos,
Schafen, Pferden und Wildgänsen.
Gute Schotterpiste, nur bei starkem Wind schwierig (kommt allerdings
häufig vor).
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Patagonien
Argentinien / Chile: Bajo Caracoles
- Cochrane via Paso Roballo
Erste Passstraße nördlich der Inlandseis-Barrikade in
Südchile. Mischung aus "Marlboro Country" und "Milka-Lila-Land".
See mit Flamingos zwischen den beiden Grenzstationen.
Anspruchsvolle Schotterpiste, birgt Überraschungen (nach Regen
aufgeweichter Untergrund, Geröllpassagen).
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Carretera Austral
Chile: Cochrane – Cohaique
Echte Traumstraße für passionierte Schotterfahrer:
kurvenreich und staubig entlang steiler Hänge, türkisfarbener
Flüsse und Seen, im Hintergrund schneebedeckte Berge. Je weiter
südlich, desto schöener und einsamer ist die Strecke.
Guter Schotter; zwischen Cerro Castillo und Cohaique Asphalt. Viele
Tiere auf der Fahrbahn. Berüchtigt für viel Regen.
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Provinz San Juan
Argentinien: Uspallata - San Juan
Erst entlang der Anden, dann folgt man dem Rio San Juan und fährt
am Rand eines Canyons. Immer neue beeindruckende Panoramen.
Guter Schotter oder Asphalt. Zwischen Calingasta und San Juan wegen
Absturzgefahr uhrzeitabhängige Einbahnstraßenregelung.
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Reserva Natural Laguna Brava
Argentinien: Villa Union - Laguna Brava (Provinz La Rioja)
Farbenpracht in 4200 m Höhe: Karge Berge in rot, braun, gelb und
grau; dazu Schneefelder, azurblauer Himmel und der Salzsee Laguna Brava
in grün und weiß mit rosa Flamingos, umgebenvon mehreren
weit über 6000 m hohen Vulkanen.
Anspruchsvolle Schotterpiste mit Sand- und Schneepassagen sowie vielen
Bachdurchquerungen. Kurvenbreich und bergig, zum Teil recht steil. Sehr
einsam.
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Sico-Pass
Argentinien / Chile: San Antonio de los Cobres - San Pedro de
Atacama
Unendliche Weiten: Atemberaubende, abwechslungsreiche Landschaft
zwischen 2500 und 4000 m Höhe: Vulkane, Salzseen, farbige Berge,
Guanacos, Schnee und Wüste.
Zum Teil sehr schlechte Piste mit Wellblech, Sandpassagen und
Schneefeldern. Starke Höhendifferenzen. Häufig wegen Schnee
gesperrt - besser zuvor in San Antonio bzw. San Pedro erkundigen.
Zeitaufwand wird leicht unterschätzt.
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Altiplano
Chile / Bolivien: San Pedro de Atacama – Uyuni (via
Laguna Verde, Laguna Colorada, Salar de Chiguana, Isla Pescado)
Unsere “Alptraumstraße” was die fahrerischen
Anforderungen betrifft, aber landschaftlich sensationell: karge
Hochebene in surrealen Farben, Vulkane, Lagunas mit hunderten
Flamingos, heiße Quellen, Geysire, riesige Salzseen, Kakteenwald
auf der Isla Pescado mitten im Salar de Uyuni.
Die fast 800 km lange, größtenteils über 4000 m
liegende Strecke beinhaltet zwischen Laguna Colorada und dem Salar de
Chiguana die schlechteste Piste unserer Reise – wir würden
hier mit unserem schweren Gefährt nicht noch einmal langfahren!
Grobe Geröllpassagen, kombiniert mit teilweise starken Steigungen
und Sandfeldern machen die Strecke zur echten Herausforderung für
Abenteurer. Manchmal nur im 1. Gang und ohne Sozia fahrbar. Wege sind
oft nicht vorhanden, lediglich Jeepspuren. Keine Tankstellen, man kan
jedoch in den wenigen Siedlungen hin und wieder Benzin aus Fässern
kaufen. Orientierung ebenfalls schwierig – GPS und Tageslicht
hilfreich. Der Salar de Uyuni ist dann aller Mühe Lohn: eine wahre
Autobahn aus Salz.
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Gefährlichste Straße der
Welt
Bolivien: La Paz - Coroico
Von La Paz zuerst über den eisigen La Cumbre Pass (4725 m), dann
innerhalb von 80 km hinab ins subtropische Coroico (1760 m). Für
eine Rundtour von/nach La Paz empfielt sich der landschaftlich sehr
reizvolle Umweg über Coripata (Abzweig kurz nach Unduavi).
Subtropische Vegetation, tiefe Schluchten, steile Abhänge,
Wasserfälle über der Straße, Anbau von Koka, Orangen,
Bananen und Kaffee. Schotter zwischen Unduavi und Coroico, extrem
staubig, starker Lkw-Verkehr - Absturzgefahr! Oft von
Straßenblockaden betroffen. Auf dem gefährlichsten Abschnitt
herrscht Linksverkehr, deshalb ist es sicherer, von Coroico nach La Paz
zu fahren als umgekehrt. Ende 2003 wurde eine neue Straße
eröffnet: Angeblich voll asphaltiert mit Straßenmarkierung,
Verkehrsschildern und sogar Leitplanken!!!
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Lauca National Park
Chile: Arica - Putre - Lauca N.P. - Grenze nach Bolivien
Von der Küstenstadt Arica im äußersten Norden Chiles
hinauf bis auf 4.500 m ins Altiplano. Schneebedeckte Vulkane zwischen
großen Seen, Terassenfelder bei Putre, Vivunas, traumhafte
Aussichten. Sehr empfehlenswert: Abstecher ins Reserva National Las
Vicunas und zum Salar de Surire (Thermalquelle, Flamingos). Asphalt auf
der Hauptstrecke, guter Schotter auf den Nebenstrecken. In Putre gibt
es Benzin - im Lebensmittelgeschäft.
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Nordamerika
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Baja California
Mexiko: La Paz – Ensenada
Wüste und Kakteen aller Art und Größen, soweit das Auge
reicht. Die Hauptstrecke Ruta 1 ist nur entlang der Golfküste
(Puerto Escondiuto bis Santa Rosalia) wirklich schön - sonst
führt sie durch meist öde Wüstenlandschaft. Reizvoller
sind Abstecher über nicht asphaltierte Straßen, vor allem
zur und entlang der Golfküste, z.B.: Von Ruta 1 über Ruta 18
nach El Arco, weiter über San Francisquito nach Bahia de los
Angeles; über Ruta 12 zurück zur Ruta 1.
Bilderbuch-Kakteen-Western-Landschaft, immer neue Ausblicke. Die
miserable Piste (Wellblech, Sand, Geröll, Auswaschungen)
vermittelt richtiges Ralley-Feeling. Nach aktuellen
Tankmöglichkeiten erkundigen (z.T. aus Flaschen am
Straßenrand).
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Pacific Coast Highway (Hwy 1)
USA: San Francisco - Los Angeles
Eine der berühmtesten Traumstraßen, die dieser Bezeichnung
auch wirklich gerecht wird. Golden Gate Bridge, schroffe
Küstenlandschaft, Seeelefanten-Kolonie bei Pt. Piedras Blancas.
Über Baywatch-Malibu und Santa Monica geht es in den Moloch L.A.
Kurvenreiche Strecke, recht stark befahren, unzählige
Gelegenheiten zum Anhalten und Fotografieren. Mindestens 2, besser 3
Tage Fahrtzeit einplanen. Zwischen San Luis Obispo und Santa Barbara
ist die Abkürzung über Hwy 101 und Hwy 154 landschaftlich
reizvoller als der Hwy 1. Oft sehr starker Wind; bei schweren
Stürmen wird der Pacific Coast Highway gesperrt.
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Neuseeland / Australien
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Neuseeland
Neuseeland hat so viele traumhafte Landschaften und Straßen zu
bieten, dass man sie unmöglich alle aufzählen kann. Die
bekanntesten Strecken wie Milford Road, Southern Scenic Route, SH6
entlang der Westküste sowie die Passtraßen der Südinsel
sind wirklich schön; vor allem in der Hauptsaison aber auch von
Touristen überschwemmt. Lohnenswert sind auch weniger bekannte,
abgelegene Landstraßen. Südinsel: Mt. Nicholas Road zwischen
Mavora Lakes und Lake Wakatipu; Rainbow Road von Hanmer Springs zur SH
63; Port Underwood Road von Waikawa nach Rarangi. Nordinsel: Wanganui
River Road von Wanganui nach Raetihi; Gentle Annie Road nach Taihape
nach Napier.
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Fraser Island
Australiens Great Sandy National Park hat mehr Sand als die Sahara.
Fraser Island ist deshalb eine echte Herausforderung für Fahrer
und Maschine. Belohnt wird man durch eine phantastische Strandpiste
sowie abwechselnd Regenwald, Dünenlandschaft und glasklare Seen im
Inselinnern. Vom Indian Head Lookout aus haben wir springende Wale,
Haie, Meeresschildkröten und Rochen beobachtet.
An der Küste ist das Fahren bei Ebbe kein Problem. Im Inselinnern
und an den Strandzufahrten ist mit losem Tiefsand zu rechnen. Gute
Infos gibt es beim Nationalpark Service.
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Südostasien
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Trans-Flores Highway
Indonesien: Insel Flores, Maumere-Labuanbajo
Es gibt kaum ein gerades Stück Straße auf den
reichlich 600 km zwischen Maumere und Labuanbajo, dafür jede Menge
Überraschungen: kurvenschneidende Busse und Mopedfahrer,
haarsträubende Straßenschäden und jede Menge Viehzeuch
auf der Fahrbahn. Da bleibt manchmal kaum Gelegenheit, die traumhafte
Landschaft zu geniessen: abwechselnd Vulkan- und Küstenlandschaft
dazwischen malerische Dörfer und Reisterrassen.
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