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Hanka und Eriks "World on 2 Wheels"
Unsere Traumstraßen

Übersicht Tipps

 
Südamerika     Nordamerika     Neuseeland/Australien     Südostasien



Südamerika

Feuerland
Chile / Argentinien: Porvenir - San Sebastian
Entlang am Meer, dann durch einsame, karge Landschaft mit Guanacos, Schafen, Pferden und Wildgänsen.
Gute Schotterpiste, nur bei starkem Wind schwierig (kommt allerdings häufig vor).



Patagonien

Argentinien / Chile: Bajo Caracoles - Cochrane via Paso Roballo
Erste Passstraße nördlich der Inlandseis-Barrikade in Südchile. Mischung aus "Marlboro Country" und "Milka-Lila-Land". See mit Flamingos zwischen den beiden Grenzstationen.
Anspruchsvolle Schotterpiste, birgt Überraschungen (nach Regen aufgeweichter Untergrund, Geröllpassagen).



Carretera Austral

Chile: Cochrane – Cohaique
Echte Traumstraße für passionierte Schotterfahrer: kurvenreich und staubig entlang steiler Hänge, türkisfarbener Flüsse und Seen, im Hintergrund schneebedeckte Berge. Je weiter südlich, desto schöener und einsamer ist die Strecke.
Guter Schotter; zwischen Cerro Castillo und Cohaique Asphalt. Viele Tiere auf der Fahrbahn. Berüchtigt für viel Regen.



Provinz San Juan

Argentinien: Uspallata - San Juan
Erst entlang der Anden, dann folgt man dem Rio San Juan und fährt am Rand eines Canyons. Immer neue beeindruckende Panoramen.
Guter Schotter oder Asphalt. Zwischen Calingasta und San Juan wegen Absturzgefahr uhrzeitabhängige Einbahnstraßenregelung.



Reserva Natural Laguna Brava
Argentinien: Villa Union - Laguna Brava (Provinz La Rioja)
Farbenpracht in 4200 m Höhe: Karge Berge in rot, braun, gelb und grau; dazu Schneefelder, azurblauer Himmel und der Salzsee Laguna Brava in grün und weiß mit rosa Flamingos, umgebenvon mehreren weit über 6000 m hohen Vulkanen.
Anspruchsvolle Schotterpiste mit Sand- und Schneepassagen sowie vielen Bachdurchquerungen. Kurvenbreich und bergig, zum Teil recht steil. Sehr einsam.



Sico-Pass
Argentinien / Chile: San Antonio de los Cobres - San Pedro de Atacama
Unendliche Weiten: Atemberaubende, abwechslungsreiche Landschaft zwischen 2500 und 4000 m Höhe: Vulkane, Salzseen, farbige Berge, Guanacos, Schnee und Wüste.
Zum Teil sehr schlechte Piste mit Wellblech, Sandpassagen und Schneefeldern. Starke Höhendifferenzen. Häufig wegen Schnee gesperrt - besser zuvor in San Antonio bzw. San Pedro erkundigen. Zeitaufwand wird leicht unterschätzt.



Altiplano
Chile / Bolivien: San Pedro de Atacama – Uyuni (via Laguna Verde, Laguna Colorada, Salar de Chiguana, Isla Pescado)
Unsere “Alptraumstraße” was die fahrerischen Anforderungen betrifft, aber landschaftlich sensationell: karge Hochebene in surrealen Farben, Vulkane, Lagunas mit hunderten Flamingos, heiße Quellen, Geysire, riesige Salzseen, Kakteenwald auf der Isla Pescado mitten im Salar de Uyuni.
Die fast 800 km lange, größtenteils über 4000 m liegende Strecke beinhaltet zwischen Laguna Colorada und dem Salar de Chiguana die schlechteste Piste unserer Reise – wir würden hier mit unserem schweren Gefährt nicht noch einmal langfahren! Grobe Geröllpassagen, kombiniert mit teilweise starken Steigungen und Sandfeldern machen die Strecke zur echten Herausforderung für Abenteurer. Manchmal nur im 1. Gang und ohne Sozia fahrbar. Wege sind oft nicht vorhanden, lediglich Jeepspuren. Keine Tankstellen, man kan jedoch in den wenigen Siedlungen hin und wieder Benzin aus Fässern kaufen. Orientierung ebenfalls schwierig – GPS und Tageslicht hilfreich. Der Salar de Uyuni ist dann aller Mühe Lohn: eine wahre Autobahn aus Salz.



Gefährlichste Straße der Welt
Bolivien: La Paz - Coroico
Von La Paz zuerst über den eisigen La Cumbre Pass (4725 m), dann innerhalb von 80 km hinab ins subtropische Coroico (1760 m). Für eine Rundtour von/nach La Paz empfielt sich der landschaftlich sehr reizvolle Umweg über Coripata (Abzweig kurz nach Unduavi). Subtropische Vegetation, tiefe Schluchten, steile Abhänge, Wasserfälle über der Straße, Anbau von Koka, Orangen, Bananen und Kaffee. Schotter zwischen Unduavi und Coroico, extrem staubig, starker Lkw-Verkehr - Absturzgefahr! Oft von Straßenblockaden betroffen. Auf dem gefährlichsten Abschnitt herrscht Linksverkehr, deshalb ist es sicherer, von Coroico nach La Paz zu fahren als umgekehrt. Ende 2003 wurde eine neue Straße eröffnet: Angeblich voll asphaltiert mit Straßenmarkierung, Verkehrsschildern und sogar Leitplanken!!!



Lauca National Park
Chile: Arica - Putre - Lauca N.P. - Grenze nach Bolivien
Von der Küstenstadt Arica im äußersten Norden Chiles hinauf bis auf 4.500 m ins Altiplano. Schneebedeckte Vulkane zwischen großen Seen, Terassenfelder bei Putre, Vivunas, traumhafte Aussichten. Sehr empfehlenswert: Abstecher ins Reserva National Las Vicunas und zum Salar de Surire (Thermalquelle, Flamingos). Asphalt auf der Hauptstrecke, guter Schotter auf den Nebenstrecken. In Putre gibt es Benzin - im Lebensmittelgeschäft.




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Nordamerika

Baja California
Mexiko: La Paz – Ensenada
Wüste und Kakteen aller Art und Größen, soweit das Auge reicht. Die Hauptstrecke Ruta 1 ist nur entlang der Golfküste (Puerto Escondiuto bis Santa Rosalia) wirklich schön - sonst führt sie durch meist öde Wüstenlandschaft. Reizvoller sind Abstecher über nicht asphaltierte Straßen, vor allem zur und entlang der Golfküste, z.B.: Von Ruta 1 über Ruta 18 nach El Arco, weiter über San Francisquito nach Bahia de los Angeles; über Ruta 12 zurück zur Ruta 1. Bilderbuch-Kakteen-Western-Landschaft, immer neue Ausblicke. Die miserable Piste (Wellblech, Sand, Geröll, Auswaschungen) vermittelt richtiges Ralley-Feeling. Nach aktuellen Tankmöglichkeiten erkundigen (z.T. aus Flaschen am Straßenrand).



Pacific Coast Highway (Hwy 1)
USA: San Francisco - Los Angeles
Eine der berühmtesten Traumstraßen, die dieser Bezeichnung auch wirklich gerecht wird. Golden Gate Bridge, schroffe Küstenlandschaft, Seeelefanten-Kolonie bei Pt. Piedras Blancas. Über Baywatch-Malibu und Santa Monica geht es in den Moloch L.A.
Kurvenreiche Strecke, recht stark befahren, unzählige Gelegenheiten zum Anhalten und Fotografieren. Mindestens 2, besser 3 Tage Fahrtzeit einplanen. Zwischen San Luis Obispo und Santa Barbara ist die Abkürzung über Hwy 101 und Hwy 154 landschaftlich reizvoller als der Hwy 1. Oft sehr starker Wind; bei schweren Stürmen wird der Pacific Coast Highway gesperrt.




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Neuseeland / Australien

Neuseeland
Neuseeland hat so viele traumhafte Landschaften und Straßen zu bieten, dass man sie unmöglich alle aufzählen kann. Die bekanntesten Strecken wie Milford Road, Southern Scenic Route, SH6 entlang der Westküste sowie die Passtraßen der Südinsel sind wirklich schön; vor allem in der Hauptsaison aber auch von Touristen überschwemmt. Lohnenswert sind auch weniger bekannte, abgelegene Landstraßen. Südinsel: Mt. Nicholas Road zwischen Mavora Lakes und Lake Wakatipu; Rainbow Road von Hanmer Springs zur SH 63; Port Underwood Road von Waikawa nach Rarangi. Nordinsel: Wanganui River Road von Wanganui nach Raetihi; Gentle Annie Road nach Taihape nach Napier.



Fraser Island
Australiens Great Sandy National Park hat mehr Sand als die Sahara. Fraser Island ist deshalb eine echte Herausforderung für Fahrer und Maschine. Belohnt wird man durch eine phantastische Strandpiste sowie abwechselnd Regenwald, Dünenlandschaft und glasklare Seen im Inselinnern. Vom Indian Head Lookout aus haben wir springende Wale, Haie, Meeresschildkröten und Rochen beobachtet.
An der Küste ist das Fahren bei Ebbe kein Problem. Im Inselinnern und an den Strandzufahrten ist mit losem Tiefsand zu rechnen. Gute Infos gibt es beim Nationalpark Service.




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Südostasien

Trans-Flores Highway
Indonesien: Insel Flores, Maumere-Labuanbajo
Es gibt kaum ein gerades Stück Straße auf den reichlich 600 km zwischen Maumere und Labuanbajo, dafür jede Menge Überraschungen: kurvenschneidende Busse und Mopedfahrer, haarsträubende Straßenschäden und jede Menge Viehzeuch auf der Fahrbahn. Da bleibt manchmal kaum Gelegenheit, die traumhafte Landschaft zu geniessen: abwechselnd Vulkan- und Küstenlandschaft dazwischen malerische Dörfer und Reisterrassen.





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